Ich werde direkt mit Ihnen sein. Die Schriftart ist nicht das, worüber ich nachdenke.
Wenn ich einen Lebenslauf lese, denke ich an Erfahrung, Qualifikationen, Ergebnisse. Nicht an die Schriftart. Das heißt: Wenn die Schriftart richtig ist, denke ich gar nicht darüber nach. Wenn sie falsch ist, ist sie das Erste, was mir auffällt 😏
Ein professionelles Format ist entscheidend für den ersten Eindruck. Diese Anleitung zeigt Ihnen, welche Schriftarten funktionieren — und welche Absagen bedeuten.
Warum Die Schriftart Wichtig Ist
Lassen Sie mich das klarstellen: Die Schriftart entscheidet nicht über Ihre Qualifikation. Aber sie entscheidet darüber, ob ich Ihren Lebenslauf lesen kann — und will.
Das Problem
Eine falsche Schriftart signalisiert mir:
- Mangelndes Urteilsvermögen
- Keine Aufmerksamkeit für Details
- Möglicherweise fehlende Professionalität
Das ist vielleicht unfair. Aber es ist Realität 💡
Die Gute Nachricht
Die richtige Schriftwahl ist einfach. Es gibt keine Überraschungen. Standard-Schriften sind Standard aus gutem Grund: Sie funktionieren.
Was ATS Braucht
Bevor ich Ihren Lebenslauf sehe, durchläuft er oft ein Applicant Tracking System. ATS kann exotische Schriften nicht lesen. Standard-Schriften werden problemlos geparst 😊
Die Schriften, Die Funktionieren
Hier sind die Schriftarten, die ich empfehle.
Calibri
- Der Moderne Standard. Die Standard-Schrift in Microsoft Office. Gut lesbar am Bildschirm, freundlich, professionell.
Wenn Sie keine Ahnung haben, welche Schrift Sie nehmen sollen: Calibri. Das ist die sichere Wahl.
Arial
- Der Klassiker. Neutral, sauber, überall verfügbar. Funktioniert immer. Vielleicht etwas langweilig, aber langweilig ist besser als falsch 🚀
Helvetica
- Der Design-Liebling. Minimalistisch, elegant, sehr professionell. Ideal für moderne Branchen und Design-affine Positionen.
Roboto
- Die Moderne Alternative. Geometrisch, zeitgemäß. Gut für Tech, Start-ups, digitale Branchen.
Times New Roman
- Der Traditionelle. Serifenschrift, etwas altmodisch, aber völlig akzeptabel. Gut für konservative Branchen: Bank, Versicherung, Recht, Verwaltung 💡
Georgia
- Die Bildschirm-Serifenschrift. Speziell für Bildschirme entwickelt. Wirkt traditionell, aber modern zugleich.
Die Schriften, Die Absagen Bedeuten
Diese Schriftarten sollten Sie niemals verwenden.
Comic Sans
Nein. Einfach nein. Comic Sans wurde für Kinderspielzeug-Verpackungen entwickelt. In einem Lebenslauf wirkt es wie ein schlechter Witz 😊
Papyrus
Die „kreative" Wahl, die nicht kreativ wirkt. Sondern amateurhaft.
Schreibschriften
Alles, was nach Handschrift aussieht. Unleserlich, unprofessionell, von ATS nicht parsbar.
Dekorative Fonts
Alles mit Schnörkeln, Verzierungen, „Charakter". Im Lebenslauf: Absage.
Zu Dünne Schriften
Light- und Thin-Varianten sehen auf High-End-Bildschirmen elegant aus. Im Ausdruck oder auf schlechten Monitoren sind sie unsichtbar 🚀
Die Richtige Schriftgröße
Die Größe entscheidet über Lesbarkeit.
Die Grundregel
- Fließtext: 10-11 Punkt
- Überschriften: 12-14 Punkt
- Ihr Name: 14-16 Punkt
- Kopf-/Fußzeile: 9-10 Punkt
Was Passiert Bei Falscher Größe
-
Zu klein (unter 10 Punkt): Ich muss mich anstrengen zu lesen. Das macht mich ungeduldig.
-
Zu groß (über 12 Punkt für Fließtext): Der Lebenslauf wirkt aufgebläht. Als hätten Sie nichts zu sagen 💡
Der Quetsch-Fehler
Viele Bewerber reduzieren die Schriftgröße auf 9 oder 8 Punkt, um alles auf eine Seite zu quetschen.
Das ist ein Fehler. Ein unleserlicher Lebenslauf wird nicht gelesen — egal wie viel darauf steht.
Wenn Sie zwei Seiten brauchen, nehmen Sie zwei Seiten. Lesbarkeit schlägt Seitenzahl 😊
Serifenschriften Vs. Serifenlose
Die grundsätzliche Entscheidung.
Serifenlose Schriften
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Beispiele: Arial, Calibri, Helvetica, Roboto, Verdana
-
Vorteile:
-
Sehr gut lesbar am Bildschirm
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Modern, zeitgemäß
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Standard für digitale Dokumente
-
Für: Die meisten Branchen, digitale Bewerbungen, moderne Unternehmen 🚀
Serifenschriften
-
Beispiele: Times New Roman, Georgia, Garamond, Cambria
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Vorteile:
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Traditionell, seriös
-
Gut lesbar im Druck
-
Vermittelt Autorität
-
Für: Konservative Branchen (Bank, Versicherung, Recht), akademische Positionen, ältere Unternehmen
Meine Empfehlung
Im Zweifel: Serifenlos. Die meisten Lebensläufe werden am Bildschirm gelesen, nicht gedruckt. Calibri oder Arial sind die sicherste Wahl 💡
Typografische Hierarchie
Wie Sie Struktur schaffen.
Das Prinzip
Ihr Lebenslauf braucht eine visuelle Hierarchie. Der Leser muss sofort erkennen:
- Wer Sie sind (Name — größte Schrift)
- Welche Abschnitte es gibt (Überschriften — mittelgroß)
- Was im Detail steht (Fließtext — Standardgröße)
Beispiel-Struktur
- Name: 16 Punkt, fett
- Abschnittsüberschriften: 12-14 Punkt, fett
- Jobtitel/Firma: 11 Punkt, fett
- Beschreibungen: 10-11 Punkt, normal 😊
Konsistenz
Alle Überschriften gleiche Größe. Alle Jobtitel gleiche Größe. Alle Beschreibungen gleiche Größe.
Inkonsistenz wirkt nachlässig. Konsistenz wirkt professionell.
Eine Oder Zwei Schriften?
Die Kombinationsfrage.
Die Einfache Regel
Eine Schriftart reicht. Variieren Sie mit Größe, Fettdruck und Kursiv — nicht mit verschiedenen Fonts 🚀
Wann Zwei Schriften Okay Sind
Wenn Sie es richtig machen:
-
Eine serifenlose für Überschriften
-
Eine Serifenschrift für Fließtext
-
Beispiel: Überschriften in Arial, Text in Georgia.
Was Nicht Funktioniert
- Zwei sehr ähnliche Schriften (Arial + Helvetica — sieht wie ein Fehler aus)
- Mehr als zwei Schriften (wirkt chaotisch)
- Dekorative Kombination (eine Standard + eine exotische) 💡
Typische Schriftfehler
Diese Fehler sehe ich ständig.
Fehler 1: Comic Sans Oder Ähnliches
Warum machen Bewerber das? Ich weiß es nicht. Aber es passiert. Und es ist eine sofortige Absage.
- Lösung: Standard-Schriften verwenden. Arial, Calibri, Helvetica.
Fehler 2: Zu Viele Schriften
Drei verschiedene Fonts auf einer Seite.
- Lösung: Eine Schrift. Maximal zwei 😊
Fehler 3: Zu Klein
8-Punkt-Schrift, um alles auf eine Seite zu quetschen.
- Lösung: Mindestens 10 Punkt. Lieber zwei lesbare Seiten.
Fehler 4: Unlesbare Farben
Hellgrauer Text auf weißem Hintergrund.
- Lösung: Schwarzer Text. Punkt.
Fehler 5: Inkonsistenz
Unterschiedliche Größen für gleiche Elemente.
- Lösung: Formatvorlagen nutzen. Konsistenz sicherstellen 🚀
Schrift Nach Branche
Unterschiedliche Branchen, unterschiedliche Erwartungen.
Konservative Branchen
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Bank, Versicherung, Recht, Verwaltung
-
Times New Roman oder Georgia akzeptabel
-
Oder: Arial, Calibri
-
Keine Experimente
-
Sehr schlicht und klassisch
Moderne Branchen
-
Tech, Start-ups, Marketing, Consulting
-
Calibri, Arial, Helvetica, Roboto
-
Modern, serifenlos
-
Dezente Farbakzente möglich 💡
Kreative Branchen
-
Design, Medien, Werbung
-
Mehr gestalterische Freiheit
-
Moderne, charaktervolle Schriften möglich
-
ABER: Immer noch ATS-kompatibel und lesbar
Der Praxis-Test
Prüfen Sie Ihre Schriftwahl.
Test 1: Ausdrucken
Drucken Sie den Lebenslauf aus. Halten Sie ihn auf Armlänge. Ist er lesbar? Ist die Hierarchie klar?
Test 2: Verschiedene Bildschirme
Öffnen Sie das PDF auf Laptop, Tablet, Smartphone. Sieht es überall gut aus? 😊
Test 3: Fremdes Auge
Zeigen Sie den Lebenslauf jemandem, der nicht in Ihrer Branche arbeitet. Ist die Struktur klar? Ist der Text lesbar?
Test 4: ATS-Simulation
Kopieren Sie den Text aus Ihrem PDF in ein Textdokument. Wird alles korrekt übernommen? Keine Fehler, keine fehlenden Zeichen?
Checkliste Für Die Schriftwahl
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□ Standard-Schriftart verwendet (Arial, Calibri, Helvetica)?
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□ Schriftgröße 10-11 Punkt für Fließtext?
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□ Überschriften größer als Fließtext (12-14 Punkt)?
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□ Konsistente Größen für gleiche Elemente?
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□ Maximal zwei verschiedene Schriften?
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□ Keine dekorativen oder exotischen Fonts?
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□ Lesbar auf verschiedenen Geräten getestet?
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□ Schwarzer Text auf weißem Hintergrund? 🚀
Für eine vollständige Prüfung nutzen Sie unsere Lebenslauf-Checkliste.
Wenn Sie mehr über professionelle Lebenslauf-Formate erfahren möchten, lesen Sie unseren Leitfaden zu den besten Formaten.
Wenn Sie auch wissen möchten, wie Sie Ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, lesen Sie unseren Leitfaden zu den besten Lebenslauf-Fähigkeiten.
Was Sie Sich Merken Sollten
Die richtige Schriftart ist keine Kunst — sie ist Handwerk. Sie wählen eine Standard-Schrift, eine lesbare Größe, und sorgen für Konsistenz. Das ist alles.
- Das Wichtigste:
- Standard-Schriften nutzen — Calibri, Arial, Helvetica
- 10-11 Punkt für Fließtext — Lesbar, nicht gequetscht
- Konsistenz wahren — Gleiche Elemente, gleiche Formatierung
- Maximal zwei Fonts — Besser nur eine
- Keine Experimente — Kreativität gehört in den Inhalt, nicht in die Schrift
- Testen — Auf verschiedenen Geräten prüfen 💡
Die Bewerber, die Einladungen bekommen, haben nicht unbedingt die schönsten Schriften. Sie haben lesbare Lebensläufe mit professionellen Standard-Fonts.
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Jetzt öffnen Sie Ihren Lebenslauf. Welche Schriftart nutzen Sie? Ist sie lesbar auf dem Smartphone? Die Antworten zeigen, ob Ihre Schriftwahl funktioniert.









