Ich werde direkt mit Ihnen sein. Ein guter Lebenslauf unterscheidet sich von einem schlechten nicht durch aufwendiges Design oder besondere Formulierungen.
Er unterscheidet sich durch Klarheit. Ich muss in 7-10 Sekunden verstehen, wer Sie sind, was Sie können, und warum Sie relevant sind 😏
Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie einen Lebenslauf erstellen, der diese Prüfung besteht.
Was Einen Guten Lebenslauf Ausmacht
Die meisten Bewerber konzentrieren sich auf die falschen Dinge.
Was Personaler Wirklich Suchen
Wenn ich einen Lebenslauf öffne, stelle ich drei Fragen:
- Passt die Erfahrung zur Stelle? — Relevante Qualifikation
- Hat die Person Ergebnisse geliefert? — Messbare Erfolge
- Ist der Lebenslauf professionell? — Keine offensichtlichen Fehler
Das Design ist sekundär. Der Inhalt entscheidet 💡
Der Unterschied Zwischen Gut Und Schlecht
Schlechter Lebenslauf:
- Aufgaben aufgelistet ohne Ergebnisse
- Generische Formulierungen („teamfähig", „motiviert")
- Unübersichtliche Struktur
- Rechtschreibfehler
Guter Lebenslauf:
- Erfolge mit Zahlen belegt
- Relevante Erfahrungen hervorgehoben
- Klare, scanbare Struktur
- Fehlerfrei 😊
Struktur: Der Rahmen Ihres Lebenslaufs
Die Struktur bestimmt, wie schnell ich die wichtigen Informationen finde.
Antichronologische Reihenfolge
Der Standard in Deutschland: Aktueller Job zuerst, dann rückwärts.
Warum? Ihre aktuelle Position ist für mich am relevantesten. Was Sie vor 15 Jahren gemacht haben, interessiert mich weniger.
Die Wesentlichen Abschnitte
1. Kopfbereich
- Name (prominent)
- Kontaktdaten (Telefon, E-Mail, Stadt)
- LinkedIn (wenn aktuell)
2. Berufserfahrung
- Für jede Station: Zeitraum, Firma, Position, 3-5 Bullet Points mit Erfolgen
- Aktuellste Position am ausführlichsten
3. Ausbildung
- Höchster Abschluss zuerst
- Bei Berufserfahrenen: Schulausbildung kürzen
4. Fähigkeiten
- Hard Skills mit Niveau-Angabe
- Relevante Sprachen
- Tools und Software
5. Optional: Sonstiges
- Relevante Hobbys
- Ehrenamt
- Zertifikate 🚀
Für Details zur Struktur lesen Sie unseren Leitfaden zum antichronologischen Lebenslauf.
Inhalt: Was Wirklich Zählt
Der Inhalt unterscheidet gute von schlechten Bewerbern.
Erfolge Statt Aufgaben
Der häufigste Fehler: Aufgaben beschreiben statt Ergebnisse.
Nicht: „Zuständig für den Vertrieb in der Region Süd"
Sondern: „Umsatzsteigerung Region Süd von 1,2M€ auf 1,8M€ (+50%) in 18 Monaten"
Die Aufgabe zeigt, was Sie gemacht haben. Das Ergebnis zeigt, dass Sie es gut gemacht haben 💡
Die Formel Für Starke Bullet Points
Aktion + Kontext + Ergebnis
- „Implementierte neues CRM-System, das die Bearbeitungszeit um 40% reduzierte"
- „Führte 8-köpfiges Team, das ein €500K-Projekt termingerecht abschloss"
- „Optimierte Recruiting-Prozess, wodurch Time-to-Hire von 45 auf 28 Tage sank"
Zahlen Machen Leistungen Greifbar
Wo immer möglich, nutzen Sie Zahlen:
- Umsatz, Kosten, Einsparungen
- Teamgröße, Projektbudget
- Prozentuale Verbesserungen
- Zeitersparnis
Auch Schätzungen sind besser als keine Zahlen: „ca. 30% Zeitersparnis" 😊
Persönliche Daten: Was Gehört Hinein?
Pflichtangaben
- □ Vollständiger Name
- □ Telefonnummer (unter der Sie erreichbar sind)
- □ E-Mail-Adresse (professionell, nicht partylöwe@gmail.com)
- □ Wohnort (Stadt reicht)
Optionale Angaben
LinkedIn-Profil — Wenn aktuell und gepflegt
Geburtsdatum — In Deutschland noch üblich, aber nicht mehr Pflicht
Foto — In DACH erwartet, aber rechtlich nicht erforderlich 🚀
Was Sie Weglassen Sollten
- Familienstand
- Anzahl der Kinder
- Religion
- Staatsangehörigkeit (außer wenn Arbeitserlaubnis relevant)
- Gehaltsvorstellungen (gehören ins Anschreiben)
Berufserfahrung Richtig Darstellen
Dies ist der wichtigste Abschnitt. Hier entscheide ich, ob Sie interessant sind.
Format Für Jede Station
Zeitraum | Firma, Standort Position
- Erfolg/Aufgabe 1 mit Ergebnis
- Erfolg/Aufgabe 2 mit Ergebnis
- Erfolg/Aufgabe 3 mit Ergebnis
Detailtiefe Nach Aktualität
Letzte 5 Jahre: Detailliert, 3-5 Bullet Points pro Station
5-10 Jahre: Mittlere Details, 2-3 Bullet Points
Älter als 10 Jahre: Kurzfassung oder weglassen
Das Praktikum von 2005 braucht keine fünf Bullet Points, wenn Sie 20 Jahre Berufserfahrung haben 💡
Lücken Erklären
Lücken über 3 Monate fallen auf. Erklären Sie sie kurz:
- „Berufliche Neuorientierung"
- „Familienzeit"
- „Weiterbildung (Zertifikat XY)"
Keine langen Rechtfertigungen nötig — sachliche Erklärung reicht.
Fähigkeiten Und Qualifikationen
Dieser Abschnitt wird oft falsch gemacht.
Hard Skills Mit Niveau
Nicht: „EDV-Kenntnisse"
Sondern: „SAP S/4HANA (3 Jahre), MS Excel (fortgeschritten, Pivot/SVERWEIS), Power BI (Grundkenntnisse)" 😊
Sprachen Mit Niveau
Nutzen Sie den europäischen Referenzrahmen:
- C2: Muttersprachlich
- C1: Verhandlungssicher
- B2: Fließend
- B1: Gute Kenntnisse
- A2/A1: Grundkenntnisse
„Sehr gut" ist subjektiv. „C1" ist messbar.
Soft Skills — Aber Richtig
„Teamfähig, kommunikativ, belastbar" — Diese Wörter ignoriere ich.
Besser: Zeigen Sie Soft Skills durch Ihre Erfolge.
„Führte 12-köpfiges Team" zeigt Führungskompetenz. „Präsentierte Quartalsergebnisse vor Vorstand" zeigt Kommunikationsstärke 🚀
Für eine vollständige Übersicht lesen Sie unseren Leitfaden zu den besten Lebenslauf-Kompetenzen.
Format Und Layout
Ein gutes Format ist unsichtbar. Ein schlechtes fällt sofort auf.
Typografie
Schriftart: Arial, Calibri, Helvetica — keine Experimente
Größe:
- Fließtext: 10,5-12 Pt
- Überschriften: 14-16 Pt
- Name: 18-24 Pt
Zeilenabstand: 1,15-1,5 💡
Länge
Berufseinsteiger: 1 Seite
Berufserfahrene: 1-2 Seiten
Senior-Level: Bis zu 2-3 Seiten
Wenn der Inhalt nicht passt, kürzen Sie Inhalte — nicht die Schriftgröße.
Dateiformat
Immer PDF. Word-Dokumente können sich auf anderen Computern verschieben.
Dateiname: „Lebenslauf_Max_Mustermann_2026.pdf"
Für Details zur Schriftwahl lesen Sie unseren Leitfaden zur Schriftart im Lebenslauf.
ATS-Kompatibilität
Bewerber-Management-Systeme (ATS) filtern Lebensläufe, bevor ich sie sehe.
Was ATS Braucht
- □ Text muss selektierbar sein (kein gescanntes Dokument)
- □ Standardüberschriften („Berufserfahrung" statt „Meine berufliche Reise")
- □ Keine komplexen Tabellen oder Grafiken
- □ Keywords aus der Stellenausschreibung 😊
Keywords Richtig Einbauen
Lesen Sie die Stellenausschreibung. Markieren Sie wichtige Begriffe.
Wenn die Stelle „Projektmanagement" verlangt und Sie Projekte geleitet haben, sollte „Projektmanagement" in Ihrem Lebenslauf stehen — nicht nur „Koordination von Initiativen".
Häufige Fehler Vermeiden
Fehler 1: Keine Zahlen
„Verantwortlich für Vertrieb" sagt mir nicht, ob Sie erfolgreich waren.
Fehler 2: Generische Formulierungen
„Teamfähig, motiviert, belastbar" — das schreibt jeder. Es differenziert nicht.
Fehler 3: Rechtschreibfehler
Ein Fehler in den Kontaktdaten kostet Sie die Chance. Lassen Sie gegenlesen 🚀
Fehler 4: Zu Lang
Das Praktikum von vor 15 Jahren braucht nicht mehr aufgeführt zu werden.
Fehler 5: Kein Bezug Zur Stelle
Ein generischer Lebenslauf, der für jede Stelle gleich aussieht, wirkt nicht engagiert.
Für eine vollständige Liste lesen Sie unseren Leitfaden zu den 10 häufigsten Fehlern im Lebenslauf.
Checkliste Vor Dem Absenden
- □ Kontaktdaten korrekt?
- □ Erfolge mit Zahlen belegt?
- □ Keywords aus der Stellenausschreibung enthalten?
- □ Rechtschreibung geprüft?
- □ Von zweiter Person gegengelesen?
- □ PDF erstellt?
- □ Länge angemessen?
- □ Zur Stelle angepasst? 💡
Für eine umfassende Prüfung nutzen Sie unsere Lebenslauf-Checkliste.
Was Sie Sich Merken Sollten
Ein guter Lebenslauf ist kein Kunstwerk. Er ist ein klares Dokument, das Ihre Qualifikation für eine Stelle zeigt.
Das Wichtigste:
- Struktur vor Design — Klarheit schlägt Kreativität
- Erfolge mit Zahlen — Keine bloßen Aufgabenbeschreibungen
- Relevanz priorisieren — Aktuelles wichtiger als Altes
- Keywords einbauen — Passend zur Stellenausschreibung
- Fehler vermeiden — Gegenlesen lassen
- PDF-Format — Immer als PDF versenden 😊
Die Bewerber, die Einladungen bekommen, haben nicht unbedingt mehr Erfahrung. Sie präsentieren ihre Erfahrung besser.
CVTOWORK hilft Ihnen, einen professionellen Lebenslauf zu erstellen — mit optimierter Struktur, ATS-Kompatibilität und dem Format, das Personaler erwarten 🚀
Jetzt öffnen Sie Ihren Lebenslauf. Zeigt er Ergebnisse oder nur Aufgaben? Das ist der Unterschied, der zählt.
