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Systemadministrator Lebenslauf

Beispiel, Vorlage & Expertentipps 2026

Aktualisiert am 19. April 2026.
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12 Min. Lesezeit
Systemadministrator Lebenslauf-Beispiel

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Systemadministrator Lebenslauf Beispiele

Stefan Müller

Systemadministrator

stefan.mueller@email.de

+49 89 9876 5432

München, DE

Systemadministrator mit 6 Jahren Erfahrung in heterogenen Windows/Linux-Umgebungen. Expertise in Virtualisierung mit VMware, Cloud-Infrastruktur (Azure/AWS) und Automatisierung. Zuverlässiger Ansprechpartner für komplexe Infrastrukturprojekte mit Fokus auf Hochverfügbarkeit und Performance.

Berufserfahrung

Systemadministrator

2021-04
  • Verwaltung von 180+ Windows- und Linux-Servern mit SLA von 99,9%
  • Durchführung der Migration von 70 Servern zu Azure IaaS, Kosteneinsparung von 25%
  • Implementierung von Ansible-Playbooks für automatisierte Serverkonfiguration

Junior Systemadministrator

2018-10 — 2021-03
  • Administration von 80 Windows Servern und 30 SUSE Linux Enterprise Servern
  • Entwicklung von PowerShell-Skripten zur Automatisierung von Routineaufgaben
  • Mitwirkung bei der Einführung von SCCM für 2.500 Client-Systeme

IT-Systemtechniker

2017-03 — 2018-09
  • Bearbeitung von 80+ Tickets monatlich mit Kundenzufriedenheit von 94%
  • Durchführung von Server-Backups und Datenbankwiederherstellungen

Ausbildung

Bachelor of Science

Hochschule München

2017-02

Fähigkeiten

Windows Server 2016/2019/2022RHEL 7/8SUSE Linux EnterpriseUbuntu ServerVMware vSphere 6.7/7Hyper-VAzure IaaSAWS EC2Active DirectoryGruppenrichtlinien

Sprachen

DeutschMuttersprache

EnglischFließend

Zertifikate

Microsoft Azure Administrator (AZ-104)Microsoft

VMware Certified Professional - Data Center VirtualizationVMware

LPIC-2 Linux EngineerLinux Professional Institute

Die Rolle des Systemadministrators im Überblick

Als Systemadministrator bist du das Rückgrat der IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Dein Arbeitstag beginnt häufig mit der Überprüfung von Systemlogs und Monitoring-Tools, um sicherzustellen, dass alle Server, Netzwerke und Anwendungen reibungslos laufen. Du kümmerst dich um die Installation und Konfiguration von Hard- und Software, verwaltest Benutzerkonten und Zugriffsrechte und reagierst auf technische Störungen. Die Position erfordert eine Mischung aus proaktiver Wartung und reaktiver Problemlösung – manchmal musst du mitten in der Nacht einen ausgefallenen Server wieder zum Laufen bringen.

Die Verantwortlichkeiten variieren je nach Unternehmensgröße erheblich. In kleineren Firmen bist du oft ein Generalist, der sich um alles von der E-Mail-Verwaltung bis zur Firewall-Konfiguration kümmert. In größeren Organisationen spezialisierst du dich möglicherweise auf bestimmte Bereiche wie Windows-Server-Umgebungen, Linux-Systeme, Cloud-Infrastruktur oder Netzwerksicherheit. Du arbeitest eng mit anderen IT-Teams zusammen, dokumentierst Systemänderungen und entwickelst Backup- und Disaster-Recovery-Strategien.

Die Karrierepfade für Systemadministratoren sind vielfältig. Viele starten als Junior-Systemadministrator oder IT-Support-Mitarbeiter und entwickeln sich zum Senior-Systemadministrator oder Lead-Administrator. Von dort aus kannst du dich zum IT-Manager, DevOps-Engineer, Cloud-Architect oder IT-Security-Specialist weiterentwickeln. Manche wählen den Weg in die Spezialisierung (z.B. Database Administrator, Network Engineer), andere streben Führungspositionen wie IT-Leiter oder CTO an.

Gehaltsspannen in Deutschland (Brutto pro Jahr):

  • Junior-Systemadministrator (0-2 Jahre): 38.000 € - 48.000 €
  • Systemadministrator (2-5 Jahre): 48.000 € - 62.000 €
  • Senior-Systemadministrator (5+ Jahre): 60.000 € - 78.000 €
  • Lead-Systemadministrator/IT-Manager: 75.000 € - 95.000 €

Typische tägliche Aufgaben:

  • Überwachung der Systemperformance und Analyse von Log-Dateien zur Früherkennung von Problemen
  • Installation, Konfiguration und Aktualisierung von Betriebssystemen, Anwendungen und Sicherheitspatches
  • Verwaltung von Benutzerkonten, Zugriffsrechten und Active Directory-Strukturen
  • Durchführung von Backups und Tests der Wiederherstellungsverfahren
  • Behebung von Systemstörungen und technischem Support für Endanwender
  • Dokumentation von Systemkonfigurationen, Änderungen und Incident-Reports

Unverzichtbare Skills für deinen Systemadministrator-Lebenslauf

Die richtigen Skills auf deinem CV entscheiden darüber, ob du durch das ATS-System kommst und zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Systemadministrator-Positionen erfordern eine spezifische Kombination aus technischen Fähigkeiten und Soft Skills. Recruiters suchen nach konkreten Technologien und Tools, die du beherrschst, aber auch nach Hinweisen darauf, dass du unter Druck arbeiten und komplexe Probleme eigenständig lösen kannst.

Bei der ATS-Optimierung solltest du die genauen Bezeichnungen aus der Stellenanzeige verwenden. Wenn dort 'VMware vSphere' steht, schreibe nicht nur 'Virtualisierung'. Wenn 'PowerShell-Scripting' gefordert wird, nenne es genau so. Die ersten drei bis vier technischen Skills sollten deine Kernkompetenzen sein – also die Technologien, mit denen du täglich arbeitest und die für die Position zentral sind.

Die wichtigsten Skills mit Erklärungen:

  • Windows Server (2016/2019/2022): Die Basis der meisten Unternehmens-IT-Infrastrukturen in Deutschland – ohne fundierte Kenntnisse in Active Directory, Group Policies und Server-Rollen kommst du nicht weit.
  • Linux-Administration (Ubuntu, Red Hat, CentOS): Immer mehr Unternehmen setzen auf Linux-Server für Webdienste, Datenbanken und Container – diese Kompetenz unterscheidet dich von reinen Windows-Admins.
  • Virtualisierung (VMware, Hyper-V, Proxmox): Physische Server sind selten geworden – du musst virtuelle Umgebungen erstellen, verwalten und optimieren können.
  • Netzwerk-Grundlagen (TCP/IP, DNS, DHCP, VPN): Du musst verstehen, wie Daten durch Netzwerke fließen, um Verbindungsprobleme diagnostizieren und Sicherheitsrichtlinien umsetzen zu können.
  • Backup & Recovery (Veeam, Acronis, Bacula): Datenverlust kann Unternehmen ruinieren – deine Fähigkeit, zuverlässige Backup-Strategien zu implementieren, ist geschäftskritisch.
  • Scripting (PowerShell, Bash, Python): Automatisierung spart Stunden repetitiver Arbeit – wer scripten kann, ist produktiver und macht weniger Fehler.
  • Cloud-Plattformen (Azure, AWS, Google Cloud): Die Migration in die Cloud ist überall im Gange – Hybrid-Umgebungen zu verwalten ist heute Standard.
  • Monitoring-Tools (Nagios, Zabbix, PRTG, Prometheus): Probleme erkennen, bevor Nutzer sie bemerken – proaktives Monitoring ist der Unterschied zwischen gutem und exzellentem Service.
  • IT-Security (Firewalls, Antivirus, Patch-Management): Cyberangriffe nehmen zu – Sicherheitsbewusstsein und die Fähigkeit, Systeme zu härten, sind unverzichtbar.
  • Ticketsysteme (JIRA, ServiceNow, OTRS): Strukturierte Arbeitsweise und Nachvollziehbarkeit – du musst zeigen, dass du systematisch arbeitest und dokumentierst.
  • Problemlösungskompetenz: Systemausfälle passieren unerwartet – Recruiter wollen sehen, dass du unter Druck analytisch denkst und Lösungen findest.
  • Kommunikationsfähigkeit: Du übersetzt technische Probleme für nicht-technische Kollegen – diese Brückenfunktion ist genauso wichtig wie dein technisches Wissen.
Key skills for Systemadministrator resume

So erstellst du deinen Systemadministrator-Lebenslauf Schritt für Schritt

1. Beginne mit einem aussagekräftigen Profil-Abschnitt

Schreibe 3-4 Sätze, die deine Spezialisierung, Erfahrungsjahre und wichtigste Erfolge zusammenfassen. Vermeide Floskeln wie 'motivierter IT-Profi'. Stattdessen: 'Systemadministrator mit 5 Jahren Erfahrung in der Verwaltung von 200+ Windows- und Linux-Servern in virtualisierten Umgebungen. Spezialisiert auf Automatisierung durch PowerShell-Scripting, wodurch manuelle Wartungsaufgaben um 40% reduziert wurden.'

2. Liste deine technischen Kompetenzen strukturiert auf

Erstelle Kategorien wie 'Betriebssysteme', 'Virtualisierung', 'Cloud-Technologien', 'Scripting' und 'Tools'. Nenne konkrete Versionen und Zertifizierungen. Nicht: 'Erfahrung mit Microsoft-Produkten'. Besser: 'Windows Server 2019/2022, Active Directory, Exchange Server 2019, Microsoft 365 Administration'. Diese Struktur hilft dem ATS, deine Skills korrekt zu erfassen.

3. Beschreibe deine Berufserfahrung mit messbaren Ergebnissen

Jede Position sollte 4-6 Bullet Points haben. Nutze die Formel: Aktion + Kontext + Ergebnis. Schlecht: 'Verantwortlich für Server-Wartung'. Gut: 'Verwaltete 85 virtuelle Server in VMware-Umgebung, implementierte automatisierte Patch-Management-Prozesse und reduzierte ungeplante Ausfallzeiten von 12 auf 2 Stunden pro Quartal'. Zahlen machen deine Leistungen greifbar.

4. Priorisiere relevante Projekte und Erfolge

Füge einen Abschnitt 'Wichtige Projekte' oder 'Technische Erfolge' hinzu. Beispiel: 'Migration von 50 physischen Servern in VMware-Cluster – Projekt in 6 Monaten abgeschlossen, 30% Reduktion der Hardware-Kosten, 99,8% Uptime seit Go-Live'. Solche konkreten Projekte zeigen, dass du komplexe Aufgaben eigenständig umsetzen kannst.

5. Führe Zertifizierungen prominent auf

IT-Zertifizierungen sind in diesem Beruf entscheidend. Erstelle einen eigenen Abschnitt direkt nach den Skills. Nenne: Zertifikatsname, ausstellende Organisation und Jahr. Beispiele: 'Microsoft Certified: Azure Administrator Associate (2024)', 'LPIC-2 Linux Engineer (2023)', 'VMware Certified Professional (VCP-DCV) (2023)'. Abgelaufene Zertifikate kannst du mit Ablaufdatum angeben.

6. Gestalte den Bildungsabschnitt kompakt

Bei erfahrenen Systemadministratoren reichen Abschluss, Institution und Jahr. Bei Berufseinsteigern kannst du relevante Schwerpunkte oder Abschlussarbeiten ergänzen: 'Fachinformatiker Systemintegration, IHK München (2020) – Abschlussprojekt: Aufbau einer hochverfügbaren Webserver-Infrastruktur mit Load Balancing'.

7. Optimiere für ATS-Systeme

Verwende Standard-Überschriften wie 'Berufserfahrung', 'Ausbildung', 'Technische Kompetenzen'. Vermeide Tabellen, Textfelder oder komplexe Formatierungen. Speichere deinen CV als .docx oder PDF. Streue wichtige Keywords aus der Stellenanzeige natürlich in deine Beschreibungen ein – wenn dort 'Hyper-V' steht und du es beherrschst, muss es in deinem CV auftauchen.

Vorher/Nachher-Beispiele für Bullet Points:

Vorher: 'Zuständig für Backup-Systeme und Datensicherung'

Nachher: 'Implementierte Veeam Backup & Replication für 120 VMs mit automatisierten täglichen Backups und wöchentlichen Restore-Tests, wodurch RPO von 24h auf 4h verbessert wurde'

Vorher: 'Administration von Servern und Netzwerken'

Nachher: 'Administrierte 45 Windows Server 2019 und 30 Ubuntu-Server in Multi-Site-Umgebung, optimierte Netzwerk-Performance durch QoS-Konfiguration und reduzierte Latenz um 35%'

Vorher: 'Unterstützung der Mitarbeiter bei IT-Problemen'

Nachher: 'Bearbeitete durchschnittlich 25 Tickets täglich über ServiceNow mit 92% First-Call-Resolution-Rate und durchschnittlicher Reaktionszeit von 15 Minuten'

Häufige Fehler in Systemadministrator-Lebensläufen

1. Technologien ohne Kontext auflisten

Viele Kandidaten schreiben einfach 'Linux, Windows, VMware, Docker' ohne zu erklären, wie intensiv sie damit gearbeitet haben. Ein Recruiter kann nicht unterscheiden, ob du nur einen Einführungskurs gemacht oder drei Jahre täglich damit gearbeitet hast. Besser: Ordne Skills nach Expertise ('Expertenkenntnisse: Windows Server, Active Directory, PowerShell | Fortgeschritten: VMware vSphere, Azure | Grundkenntnisse: Kubernetes, Terraform') oder integriere sie in deine Berufsbeschreibungen mit konkreten Anwendungsbeispielen.

2. Fehlende Quantifizierung der Systemumgebung

Schlecht: 'Verwaltung der Server-Infrastruktur'. Das könnte 5 Server oder 500 bedeuten. Gut: 'Verwaltung von 180 virtuellen Servern (VMware vSphere 7.0) über 3 Datacenter-Standorte mit 450 Endanwendern'. Die Größe deiner Umgebung zeigt das Komplexitätsniveau deiner Erfahrung. Recruiter für Enterprise-Positionen suchen nach Kandidaten, die große Infrastrukturen kennen.

3. Alltägliche Aufgaben statt Verbesserungen hervorheben

Viele CVs beschreiben nur Routinearbeiten: 'Installation von Updates', 'Erstellung von Benutzerkonten', 'Überwachung der Systeme'. Das sind Grundvoraussetzungen. Interessant wird es bei Verbesserungen: 'Entwickelte PowerShell-Script zur automatisierten Benutzeranlage, das die Onboarding-Zeit neuer Mitarbeiter von 2 Stunden auf 15 Minuten reduzierte' oder 'Identifizierte Performance-Engpass im Storage-System und optimierte RAID-Konfiguration, was die Datenbankabfragen um 60% beschleunigte'.

4. Veraltete Technologien prominent platzieren

Wenn du noch 'Windows Server 2003' oder 'Novell NetWare' im Skill-Bereich aufführst, signalisiert das, dass dein Wissen veraltet ist. Erwähne alte Technologien nur, wenn sie für die Stelle relevant sind (z.B. bei Migrations-Projekten) und immer im Kontext: 'Leitete Migration von Windows Server 2008 R2 zu Server 2019 für 60 Server'. Konzentriere dich auf aktuelle Versionen und moderne Ansätze wie Infrastructure as Code, Container oder Cloud-native Technologien.

5. Sicherheitsaspekte ignorieren

IT-Security ist heute integraler Bestandteil der Systemadministration, wird aber oft nicht erwähnt. Recruiter achten darauf, ob du Sicherheitsbewusstsein zeigst. Ergänze Punkte wie: 'Implementierte Multi-Faktor-Authentifizierung für alle administrativen Zugänge', 'Führte monatliche Sicherheitsaudits durch und schloss 95% der kritischen Schwachstellen innerhalb von 48h' oder 'Entwickelte Hardening-Guidelines nach BSI-Grundschutz für Windows-Server'.

6. Fehlende Dokumentation der Lernbereitschaft

Die IT entwickelt sich rasant. Ein CV, der nur abgeschlossene Zertifizierungen von vor 3 Jahren zeigt, wirkt statisch. Zeige kontinuierliches Lernen: 'Aktuell in Vorbereitung: AWS Certified Solutions Architect' oder 'Regelmäßige Teilnahme an Microsoft Virtual Training Days'. Erwähne auch selbstgesteuerte Projekte: 'Aufbau eines Home-Labs mit Proxmox, Kubernetes und GitLab CI/CD zur Erprobung neuer Technologien'.

7. Unklare Verantwortungsbereiche in Team-Umgebungen

Schlecht: 'Teil des IT-Teams mit 8 Mitarbeitern'. Was war deine Rolle? Besser: 'Einer von 3 Systemadministratoren im Team, spezialisiert auf Linux-Server und Monitoring-Infrastruktur, während Kollegen Windows-Umgebung und Netzwerk-Administration betreuten'. Oder: 'Technischer Lead für Virtualisierungs-Projekte, koordinierte 2 Junior-Admins und war Eskalationspunkt für komplexe VMware-Probleme'.

Systemadministrator-Lebenslauf: Trends und Anforderungen 2026

Die Rolle des Systemadministrators wandelt sich fundamental. Traditionelle 'Hands-on-Keyboard'-Administration wird zunehmend durch Automatisierung und Infrastructure as Code ersetzt. Unternehmen suchen 2026 nicht mehr nur nach Admins, die Server manuell konfigurieren, sondern nach Profis, die Infrastruktur als Code definieren, CI/CD-Pipelines verstehen und Cloud-native Ansätze beherrschen. Dein CV muss zeigen, dass du diese Transformation mitgehst.

Cloud-Hybrid-Kompetenzen sind Pflicht, nicht Kür

Über 70% der deutschen Unternehmen nutzen mittlerweile Hybrid-Cloud-Umgebungen. Reine On-Premises-Erfahrung reicht nicht mehr. Arbeitgeber erwarten, dass du Azure, AWS oder Google Cloud kennst und Workloads zwischen On-Prem und Cloud verschieben kannst. Besonders gefragt sind Skills in Azure Active Directory, Azure Virtual Desktop, AWS EC2/S3 und Cloud-Backup-Lösungen. Wenn du noch keine Cloud-Erfahrung hast, investiere in kostenlose Microsoft Learn- oder AWS-Training-Ressourcen und baue Testumgebungen auf.

Automatisierung und Infrastructure as Code

PowerShell ist Minimum, aber 2026 erwarten viele Arbeitgeber auch Kenntnisse in Terraform, Ansible oder Puppet. Die Fähigkeit, Server-Konfigurationen in Code zu definieren und versioniert zu verwalten, unterscheidet moderne Systemadministratoren von traditionellen. Auf deinem CV sollte stehen: 'Automatisierte Server-Deployment mit Terraform und Ansible, reduzierte Bereitstellungszeit von 4 Stunden auf 20 Minuten' statt nur 'Kenntnisse in Automatisierung'.

Security-First-Mentalität

Nach den massiven Ransomware-Angriffen der letzten Jahre prüfen Recruiter genau, ob Kandidaten Sicherheitsbewusstsein mitbringen. Zero Trust, Least Privilege, regelmäßige Patches, MFA – diese Konzepte müssen in deinem CV sichtbar sein. Zertifizierungen wie CompTIA Security+ oder Microsoft Security Administrator Associate werden immer wichtiger. Erwähne konkrete Sicherheitsmaßnahmen, die du implementiert hast: 'Führte Privileged Access Management mit CyberArk ein, eliminierte permanente Admin-Rechte für 95% der Nutzer'.

Container und Kubernetes gewinnen an Bedeutung

Während Docker und Kubernetes früher nur für Entwickler relevant waren, müssen Systemadministratoren 2026 zunehmend Container-Plattformen betreuen. Du musst nicht gleich Kubernetes-Experte sein, aber Grundverständnis von Containern, Docker, und idealerweise erste Erfahrungen mit Kubernetes oder OpenShift machen dich attraktiver. Viele Unternehmen migrieren Anwendungen in Container – wer hier Erfahrung vorweisen kann, hat Vorteile.

Remote-Arbeit verändert Anforderungen

Die Systemadministration ist teilweise remote möglich geworden, aber nicht vollständig. Arbeitgeber suchen nach Kandidaten, die Remote-Infrastruktur (VPN, Remote Desktop Services, Zero Trust Network Access) aufbauen und betreuen können. Gleichzeitig musst du zeigen, dass du bei Hardware-Problemen vor Ort sein kannst. Auf deinem CV: 'Implementierte Windows Virtual Desktop für 200 Remote-Mitarbeiter' oder 'Betreue Hybrid-Infrastruktur mit 60% Remote-Arbeit, 24h-Rufbereitschaft im Rotationssystem'.

Spezialisierung vs. Generalist

Der Trend geht in größeren Unternehmen zur Spezialisierung: Cloud-Administrator, Security-Administrator, Database-Administrator. In KMUs bleiben Generalisten gefragt. Überlege dir, welchen Weg du gehen willst, und positioniere deinen CV entsprechend. Spezialisierung bedeutet tiefere Expertise in weniger Bereichen – dein CV sollte dann 70% einer Technologie und 30% ergänzende Skills zeigen. Als Generalist zeigst du Breite: 'Full-Stack-Systemadministration von Windows/Linux-Servern über Netzwerk bis Cloud'.

Was Top-Arbeitgeber 2026 konkret suchen

Große Unternehmen und Tech-Firmen legen Wert auf: Zertifizierungen (besonders Microsoft, AWS, Red Hat), nachweisbare Automatisierungs-Erfolge, Erfahrung mit Enterprise-Tools (ServiceNow, Splunk, Veeam), Projekt-Management-Fähigkeiten und Teamarbeit. Mittelständische Unternehmen suchen eher: Breites Skill-Set, Hands-on-Mentalität, Bereitschaft zu Rufbereitschaft, kulturellen Fit und Loyalität. Passe deinen CV an die Unternehmensgröße an – ein Startup interessiert sich mehr für deine DevOps-Skills, ein Mittelständler für deine Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit.

Weiterführende Lektüre:

Häufig gestellte Fragen

Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

Für die meisten Rollen reichen 1–2 Seiten. Entscheidend ist, dass Sie Scope und Ergebnisse schnell zeigen: Umgebung (User/Server), Kerntechnologien, 3–5 Bulletpoints pro Station mit messbaren Effekten. Senior-Profile mit vielen Projekten dürfen 2 Seiten nutzen, wenn Inhalte strikt relevant bleiben.

Im deutschsprachigen Raum wird ein Foto häufig erwartet und ist in vielen Bewerbungen üblich. Wählen Sie ein neutrales, professionelles Bild (heller Hintergrund, klare Kleidung). Wenn Ihr Zielunternehmen internationale Standards bevorzugt, können Sie das Foto weglassen, ohne dass die Inhalte leiden.

Orientieren Sie sich an der Ausschreibung und nutzen Sie exakte Begriffe: Windows Server, Active Directory, GPO, DNS/DHCP, PowerShell, VMware vSphere/Hyper-V, Microsoft 365, Azure, Linux, Backup (z. B. Veeam), Monitoring (Zabbix/Prometheus) sowie ITIL/Incident/Change. Platzieren Sie sie in Erfahrung und Skills.

Schreiben Sie konkret, wie oft und für welchen Scope: z. B. „Rufbereitschaft 1 Woche/Monat für ca. 75 Server, Reaktionszeit 30 Minuten“. Wenn Sie Verbesserungen umgesetzt haben, verknüpfen Sie diese mit Kennzahlen: weniger P1, bessere Alarmqualität, kürzere MTTR. So wirkt On-Call nicht nur belastend, sondern als Kompetenz.

Fokussieren Sie auf übertragbare Praxis: Ausbildungseinsätze, Nebenjobs im IT-Support, Homelab-Projekte, Zertifikate und klar dokumentierte Übungen. Nennen Sie konkrete Setups (z. B. AD-Domäne, VLANs, Monitoring, Backup), Tools und Ergebnisse (z. B. Automatisierungsskripte, Migrationssimulationen). Vermeiden Sie leere Buzzwords.

Clustern Sie nach Domänen statt alles zu listen: „Identity (AD, GPO)“, „Virtualisierung (vSphere)“, „Cloud (Azure, M365)“, „Automation (PowerShell, Ansible)“, „Monitoring/Logging“. Priorisieren Sie 8–12 Skills, die zur Stelle passen, und erwähnen Sie den Rest in „Weitere Tools“ nur, wenn Sie sie tatsächlich eingesetzt haben.

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