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Kommunikationsspezialist Lebenslauf

Beispiel, Vorlage & Expertentipps 2026

Aktualisiert am 18. April 2026.
CV Kommunikationsspezialist 2026: ATS-Struktur, Keywords, Kennzahlen und Beispiele für PR, interne Kommunikation und Content-Marketing.

11 Min. Lesezeit
Kommunikationsspezialist Lebenslauf-Beispiel

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Kommunikationsspezialist Lebenslauf Beispiele

Markus Weber

Kommunikationsreferent

markus.weber@email.de

+49 89 2345 6789

München, DE

Erfahrener Kommunikationsreferent mit 5 Jahren Berufserfahrung in Unternehmens- und Krisenkommunikation. Expertise in Medienarbeit, Content-Strategie und Eventmanagement. Nachweisbare Erfolge in der Steigerung von Markenbekanntheit und Medienresonanz.

Berufserfahrung

Referent Unternehmenskommunikation

BMW Group

2022-01
  • Entwicklung und Umsetzung der Kommunikationsstrategie für Nachhaltigkeitsthemen
  • Betreuung von 150+ Medienanfragen pro Jahr mit 90% positiver Berichterstattung
  • Konzeption und Durchführung von Presseveranstaltungen (bis zu 100 Journalisten)

Junior Referent Kommunikation

Siemens AG

2019-09 — 2021-12
  • Erstellung von Pressemitteilungen, Reden und Präsentationen für Vorstandsmitglieder
  • Koordination der Social-Media-Aktivitäten mit Agenturpartnern
  • Mitarbeit an der internen Kommunikation während der COVID-19-Pandemie

Junior Berater

Ketchum Germany

2018-03 — 2019-08
  • Entwicklung von PR-Kampagnen für internationale Tech-Unternehmen
  • Durchführung von Medienanalysen und Wettbewerbsbeobachtung
  • Verfassen von Pressetexten und Kundenpräsentationen

Ausbildung

Master of Arts

Ludwig-Maximilians-Universität München

2018-02

Bachelor of Arts

Universität Augsburg

2015-09

Fähigkeiten

KommunikationsstrategieStakeholder-ManagementKampagnenplanungMarkenpositionierungPressearbeitMedienmonitoringJournalistenbetreuungKrisenkommunikationSpokesperson TrainingContent-Strategie

Sprachen

DeutschMuttersprache

EnglischFließend

SpanischGrundkenntnisse

Zertifikate

Krisenkommunikation IntensivseminarDPRG

Zertifikat Content MarketingContent Marketing Institute

Was macht ein Kommunikationsspezialist? Aufgaben und Karriereperspektiven

Als Kommunikationsspezialist bist du die Schnittstelle zwischen Unternehmen und ihren Zielgruppen – intern wie extern. Dein Arbeitsalltag dreht sich darum, Botschaften strategisch zu planen, Content zu erstellen und Kommunikationskanäle zu orchestrieren. Du entwickelst Pressemitteilungen, koordinierst Social-Media-Kampagnen, berätst das Management in Krisensituationen und sorgst dafür, dass die Unternehmenskommunikation konsistent und wirkungsvoll bleibt. Die Rolle erfordert gleichzeitig kreatives Denken und analytisches Vorgehen – du musst Geschichten erzählen können, aber auch Kampagnenerfolge in harten Zahlen nachweisen.

Der Berufsalltag variiert stark je nach Branche und Unternehmensgröße. In einem Konzern arbeitest du oft spezialisiert in Bereichen wie interne Kommunikation, Corporate Communications oder Investor Relations. In KMUs oder Agenturen übernimmst du häufig ein breiteres Spektrum: Von der Pressearbeit über Content-Marketing bis zur Event-Kommunikation. Typischerweise jonglierst du mehrere Projekte gleichzeitig – morgens briefst du eine Agentur für eine Produktlaunches, mittags bearbeitest du eine Medienanfrage, nachmittags analysierst du die Performance deiner LinkedIn-Posts.

Die Karriereperspektiven sind vielfältig. Einsteiger beginnen oft als Junior Kommunikationsmanager oder PR-Assistent mit einem Jahresgehalt zwischen 35.000 und 42.000 Euro. Mit 3-5 Jahren Erfahrung steigst du zum Kommunikationsspezialist oder Senior PR Manager auf (48.000 bis 65.000 Euro). Ab 7-10 Jahren Berufserfahrung sind Positionen wie Head of Communications oder Director Corporate Affairs erreichbar (70.000 bis 95.000 Euro). In Großkonzernen oder als VP Communications kannst du über 120.000 Euro verdienen. Viele Kommunikationsspezialisten wechseln auch in die Selbstständigkeit als Berater oder gründen eigene PR-Agenturen.

Typische tägliche Aufgaben eines Kommunikationsspezialisten:

  • Monitoring von Medienberichterstattung und Social-Media-Erwähnungen zur Markenwahrnehmung
  • Erstellung und Redaktion von Content (Pressemitteilungen, Newsletter, Blogbeiträge, Intranet-Artikel)
  • Koordination mit externen Dienstleistern wie PR-Agenturen, Grafikern oder Fotografen
  • Vorbereitung von Briefing-Unterlagen und Sprechzetteln für Führungskräfte
  • Analyse von Kommunikations-KPIs (Reichweite, Engagement-Rate, Media Value, Sentiment)
  • Abstimmung mit anderen Abteilungen (Marketing, HR, Vertrieb) zu kommunikativen Maßnahmen

Welche Skills gehören in den Lebenslauf eines Kommunikationsspezialisten?

Dein Lebenslauf muss eine ausgewogene Mischung aus technischen Fähigkeiten und kommunikativen Kompetenzen zeigen. Recruiter und ATS-Systeme scannen gezielt nach Schlüsselbegriffen, die belegen, dass du sowohl die strategischen als auch die operativen Anforderungen erfüllst. Während Soft Skills deine Arbeitsweise beschreiben, sind Hard Skills die konkreten Werkzeuge und Methoden, die du beherrschst – und genau diese sollten prominent im Lebenslauf auftauchen.

Für ATS-Optimierung sind besonders wichtig: Konkrete Tool-Namen (z.B. 'Hootsuite', 'Meltwater', 'Cision'), Methodenbegriffe ('Stakeholder-Mapping', 'Krisenkommunikation', 'Content-Strategie') und messbare Fähigkeiten ('Media Relations', 'SEO-Texterstellung'). Vermeide schwammige Formulierungen wie 'gute Kommunikationsfähigkeiten' – benenne stattdessen spezifische Kanäle und Formate, mit denen du arbeitest.

Essenzielle Skills für deinen Kommunikationsspezialist-Lebenslauf:

  • Media Relations & Pressearbeit – Du baust Beziehungen zu Journalisten auf und platzierst Unternehmensnachrichten in relevanten Medien, was die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit des Unternehmens erhöht.
  • Content-Erstellung (Copywriting) – Du verfasst zielgruppengerechte Texte für verschiedene Kanäle, von Pressemitteilungen bis Social-Media-Posts, die sowohl informieren als auch die Markenidentität transportieren.
  • Social Media Management – Du planst, erstellst und analysierst Social-Media-Inhalte auf Plattformen wie LinkedIn, Instagram oder X, um Reichweite und Engagement zu steigern.
  • Stakeholder-Management – Du identifizierst relevante Anspruchsgruppen und entwickelst zielgerichtete Kommunikationsstrategien für unterschiedliche Stakeholder von Mitarbeitern bis Investoren.
  • Krisenkommunikation – Du reagierst schnell und strategisch auf kommunikative Herausforderungen, um Reputationsschäden zu minimieren und Vertrauen wiederherzustellen.
  • Monitoring & Analyse-Tools – Du arbeitest mit Software wie Meltwater, Brandwatch oder Google Analytics, um Medienresonanz und Kampagnenerfolg datenbasiert zu bewerten.
  • Content-Management-Systeme (CMS) – Du pflegst Inhalte in Systemen wie WordPress, Typo3 oder SharePoint, um Unternehmenswebsites und Intranets aktuell zu halten.
  • Projektmanagement – Du koordinierst komplexe Kommunikationsprojekte mit mehreren Beteiligten, Deadlines und Budgets, oft mit Tools wie Asana oder Monday.com.
  • SEO-Grundlagen – Du optimierst Texte für Suchmaschinen, damit Unternehmensinhalte besser gefunden werden und organischen Traffic generieren.
  • Interne Kommunikation – Du entwickelst Formate und Kanäle für die Mitarbeiterkommunikation, die Engagement fördern und Unternehmensziele vermitteln.
  • Storytelling & Narrative Entwicklung – Du verwandelst trockene Unternehmensfakten in packende Geschichten, die emotional berühren und im Gedächtnis bleiben.
  • Interkulturelle Kommunikation – Du passt Botschaften an verschiedene kulturelle Kontexte an, besonders wichtig in internationalen Unternehmen oder bei globalen Kampagnen.
Key skills for Kommunikationsspezialist resume

Lebenslauf für Kommunikationsspezialisten schreiben: Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Profil-Zusammenfassung mit messbaren Erfolgen beginnen

Starte mit 3-4 Sätzen, die deine Spezialisierung und quantifizierbare Erfolge hervorheben. Schreibe nicht 'Erfahrener Kommunikationsspezialist mit Fokus auf PR', sondern 'Kommunikationsspezialist mit 6 Jahren Erfahrung in B2B-Tech-PR. Verantwortlich für 40% Steigerung der Medienreichweite (von 2,1 Mio. auf 2,9 Mio. Kontakte/Jahr) und Aufbau eines LinkedIn-Kanals mit 15.000 Followern in 18 Monaten.'

2. Berufserfahrung mit der CAR-Formel strukturieren

Jede Position sollte Challenge-Action-Result folgen: Was war die Herausforderung, was hast du konkret getan, welches messbare Ergebnis wurde erzielt? Statt 'Verantwortlich für Social Media' schreibst du: 'Entwickelte Social-Media-Strategie für Produktlaunch, koordinierte 4-wöchige Kampagne über LinkedIn und Instagram, generierte 2.300 Leads und 180.000 Impressions bei 12.000 Euro Budget.' Nutze Verben wie 'konzipierte', 'koordinierte', 'steigerte', 'reduzierte'.

3. Keywords aus der Stellenanzeige strategisch einbauen

Analysiere die Stellenausschreibung und identifiziere 8-12 Schlüsselbegriffe (Tools, Methoden, Verantwortungsbereiche). Wenn die Anzeige 'Change-Kommunikation' und 'Mitarbeiter-Engagement' nennt, müssen diese Begriffe in deinem Lebenslauf auftauchen – idealerweise mit konkreten Beispielen: 'Leitete Change-Kommunikation für Fusion zweier Standorte, entwickelte 6-monatigen Kommunikationsplan mit Town Halls, FAQ-Datenbank und wöchentlichen Updates, erreichte 78% Mitarbeiter-Zufriedenheit in Post-Merger-Befragung.'

4. Erfolge quantifizieren mit relevanten KPIs

Kommunikationserfolg lässt sich messen: Medienreichweite (Kontakte, AVE), Engagement-Raten (Likes, Shares, Kommentare), Website-Traffic, Lead-Generierung, Sentiment-Verbesserung, Event-Teilnehmerzahlen, Newsletter-Öffnungsraten. Statt 'Erfolgreiche Pressekampagne durchgeführt' schreibst du: 'Platzierte CEO-Interview in 3 Tier-1-Medien (Handelsblatt, WirtschaftsWoche, FAZ) mit kombinierter Reichweite von 1,8 Mio. Lesern, führte zu 23% Anstieg der Website-Besuche in Folgewoche.'

5. Technische Skills in separater Sektion auflisten

Erstelle eine übersichtliche Skills-Sektion mit Kategorien: 'Monitoring & Analyse' (Meltwater, Brandwatch, Google Analytics), 'Content & Publishing' (WordPress, Adobe Creative Suite, Canva), 'Social Media Management' (Hootsuite, Sprout Social, LinkedIn Campaign Manager), 'Projektmanagement' (Asana, Trello). Ergänze bei wichtigen Tools das Erfahrungslevel: 'Meltwater (4 Jahre, fortgeschritten)' oder 'Adobe InDesign (Grundkenntnisse)'.

6. Weiterbildungen und Zertifikate relevant platzieren

Kommunikation entwickelt sich schnell – zeige, dass du am Ball bleibst. Relevante Zertifikate wie 'Google Analytics Individual Qualification', 'Hootsuite Social Marketing Certification' oder 'Krisenkommunikation (DEKRA)' gehören prominent in den Lebenslauf. Auch interne Schulungen zu Tools oder Methoden sind wertvoll: 'Interne Schulung Stakeholder-Analyse nach RACI-Methode (2024)' zeigt kontinuierliche Professionalisierung.

7. Portfolio-Links und Arbeitsproben einbinden

Füge einen Link zu deinem LinkedIn-Profil oder Online-Portfolio hinzu, wo Recruiter Arbeitsproben sehen können: veröffentlichte Artikel, Pressemitteilungen, Social-Media-Kampagnen. Schreibe im Lebenslauf: 'Portfolio mit Case Studies und Kampagnenbeispielen: [URL]'. Wenn du Artikel in Fachmedien publiziert hast, liste 2-3 relevante unter 'Publikationen' mit Titel, Medium und Jahr auf.

Die 7 häufigsten Fehler in Kommunikationsspezialist-Lebensläufen

1. Schwammige Formulierungen statt konkreter Kommunikationsleistungen

Viele Lebensläufe enthalten Phrasen wie 'Verantwortlich für Unternehmenskommunikation' oder 'Unterstützung bei PR-Aktivitäten'. Das sagt Recruitern nichts. Schlecht: 'Betreuung der Social-Media-Kanäle'. Gut: 'Verantwortlich für LinkedIn-Kanal mit 8.200 Followern, steigerte Engagement-Rate von 2,1% auf 4,7% durch Content-Strategie mit wöchentlichen Thought-Leadership-Posts und Mitarbeiter-Stories.' Kommunikationsprofis sollten gerade bei der Selbstdarstellung präzise kommunizieren können.

2. Fehlende Messgrößen und KPIs

Kommunikationsarbeit ohne Erfolgsmessung wirkt unprofessionell. Wenn du keine Zahlen nennst, können Recruiter deine Wirkung nicht einschätzen. Schlecht: 'Erfolgreiche Krisenkommunikation während Produktrückruf'. Gut: 'Leitete Krisenkommunikation bei Produktrückruf (50.000 betroffene Einheiten), koordinierte 72-Stunden-Response mit Pressemitteilung, Kunden-Hotline und Social-Media-Monitoring, begrenzte negative Medienberichterstattung auf 12 Artikel mit überwiegend neutralem Sentiment (78%).' Nutze Metriken wie Reichweite, Sentiment, Conversion-Raten, Medienplatzierungen.

3. Verwechslung von Marketing und Kommunikation

Viele Lebensläufe vermischen Kommunikations- und Marketing-Aufgaben ohne klare Abgrenzung. Kommunikation fokussiert auf Reputation, Beziehungen und Information – Marketing auf Verkaufsförderung und Lead-Generierung. Wenn du beide Bereiche abdeckst, trenne sie klar: 'Kommunikation: Medienarbeit, Krisenkommunikation, interne Kommunikation' und 'Content-Marketing: Lead-Generierung durch Whitepaper, SEO-optimierte Blogartikel, Newsletter-Kampagnen'. Für reine Kommunikationsrollen sollte der Fokus eindeutig auf PR, Corporate Communications und Stakeholder-Relations liegen.

4. Veraltete Tools und fehlende digitale Kompetenzen

Ein Lebenslauf, der nur 'MS Office' und 'E-Mail-Kommunikation' listet, wirkt 2026 hoffnungslos veraltet. Kommunikationsspezialisten müssen digitale Tools beherrschen. Zeige Erfahrung mit aktuellen Plattformen: Social-Media-Management-Tools (Hootsuite, Buffer), Monitoring-Software (Meltwater, Talkwalker), CMS (WordPress, Contentful), Design-Tools (Canva, Figma Basics), Newsletter-Systeme (Mailchimp, HubSpot), Projektmanagement (Asana, Notion). Fehlen diese völlig, wirkst du nicht zeitgemäß qualifiziert.

5. Keine Spezialisierung erkennbar

Kommunikation ist ein breites Feld – Generalisten haben es schwerer als Spezialisten. Schlecht: 'Kommunikationsspezialist mit Erfahrung in allen Bereichen'. Gut: 'Spezialisiert auf B2B-Tech-Kommunikation und Thought Leadership, mit Schwerpunkt auf LinkedIn-Strategien für C-Level-Executives und Fachmedien-Relations im DACH-Raum.' Auch wenn du vielseitig bist, sollte dein Lebenslauf eine klare Kernkompetenz kommunizieren – sei es Krisenkommunikation, interne Kommunikation, Content-Strategie oder Investor Relations.

6. Fehlende Nachweise für Schreib- und Sprachkompetenz

Als Kommunikationsspezialist ist exzellentes Deutsch Pflicht, oft auch Englisch. Doch viele Lebensläufe enthalten Rechtschreibfehler oder grammatikalische Schwächen – ein absolutes No-Go. Lass deinen Lebenslauf von mindestens zwei Personen Korrektur lesen. Nenne Sprachniveaus präzise: 'Deutsch (Muttersprache), Englisch (C1, verhandlungssicher), Französisch (B1)'. Wenn du Texte in mehreren Sprachen verfasst hast, erwähne das: 'Erstellung von Pressemitteilungen und Website-Content auf Deutsch und Englisch für internationale Stakeholder.'

7. Chronologische Lücken ohne Erklärung

Kommunikationsrollen erfordern Kontinuität und Zuverlässigkeit. Unerklärte Lücken von mehreren Monaten werfen Fragen auf. Wenn du eine Auszeit hattest, benenne sie kurz und positiv: 'Sabbatical für Weiterbildung (Content-Marketing-Zertifikat) und Reiseblog-Projekt mit 25.000 monatlichen Lesern' oder 'Elternzeit, währenddessen freiberufliche PR-Beratung für zwei KMU-Kunden'. Zeige, dass du auch in Pausen kommunikativ aktiv oder in Weiterbildung warst.

Kommunikationsspezialist-Lebensläufe 2026: Aktuelle Trends und Anforderungen

Die Anforderungen an Kommunikationsspezialisten haben sich in den letzten zwei Jahren fundamental verändert. KI-Tools wie ChatGPT, Midjourney und automatisierte Social-Media-Planung sind zum Standard geworden – Arbeitgeber erwarten 2026, dass du diese Technologien kompetent einsetzt, nicht dass du sie fürchtest. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach strategischem Denken: Wer nur noch Texte schreibt, wird zunehmend durch KI ersetzt. Gefragt sind Kommunikationsprofis, die KI-generierten Content kuratieren, strategisch einordnen und mit menschlicher Kreativität veredeln können.

Gefragte neue Kompetenzen: Employer Branding auf Social Media (besonders LinkedIn und TikTok für B2B), Community Management mit Fokus auf authentischem Dialog statt Broadcast-Kommunikation, Datenanalyse und Dashboard-Erstellung (z.B. mit Tableau oder Looker Studio), Podcast-Konzeption und -Produktion als Kommunikationskanal, sowie Video-Content-Erstellung für Kurzformate (Reels, Shorts, TikTok). Unternehmen suchen zunehmend 'Content-Allrounder', die nicht nur schreiben, sondern auch grundlegende Bild- und Videobearbeitung beherrschen.

Spezialisierungen mit Zukunft: Nachhaltigkeitskommunikation und ESG-Reporting gewinnen massiv an Bedeutung – Unternehmen brauchen Kommunikatoren, die komplexe Nachhaltigkeitsthemen verständlich aufbereiten können. Change-Kommunikation bleibt durch digitale Transformation und KI-Einführung hochrelevant. Employee Advocacy (Mitarbeiter als Markenbotschafter) entwickelt sich zum eigenen Fachgebiet. Krisenkommunikation mit Social-Media-Fokus wird wichtiger, da sich Krisen heute in Stunden, nicht Tagen entwickeln. Wer sich in einem dieser Bereiche positioniert, hat deutlich bessere Gehalts- und Karrierechancen.

Remote und Hybrid: Etwa 65% der Kommunikationsstellen in DACH-Unternehmen sind 2026 hybrid oder vollständig remote ausgeschrieben. Das erweitert deinen Arbeitsmarkt geografisch, erhöht aber auch die Konkurrenz. Für Remote-Rollen sind besonders wichtig: Erfahrung mit digitalen Kollaborationstools (Miro, Figma, Notion), nachweisbare Selbstorganisation (z.B. 'Koordinierte virtuelles 3-Tages-Event mit 450 Teilnehmern über Zoom und Hopin'), und Erfahrung in asynchroner Kommunikation. Erwähne im Lebenslauf explizit Remote-Erfahrung, wenn vorhanden.

Was Top-Arbeitgeber 2026 suchen: Große Unternehmen und Agenturen screenen Lebensläufe verstärkt nach Branchen-Fit – Tech-Kommunikation unterscheidet sich fundamental von Pharma- oder Finance-PR. Zeige Branchenverständnis durch spezifische Projekte oder Weiterbildungen. Zunehmend wichtig sind auch 'Business Acumen' – Kommunikatoren, die Geschäftsmodelle verstehen und Kommunikation an Unternehmenszielen ausrichten können. Erwähne, wenn du mit C-Level zusammengearbeitet oder an strategischen Projekten mitgewirkt hast: 'Beratung des CMO bei Repositionierung der Markenkommunikation, entwickelte Messaging-Framework das in 4-Jahres-Strategie übernommen wurde.'

Gehaltserwartungen realistisch darstellen: Die Gehaltsspreizung ist 2026 größer als je zuvor. Junior-Positionen in Start-ups beginnen bei 38.000 Euro, in Konzernen bei 45.000 Euro. Mid-Level-Spezialisten mit KI- und Daten-Skills verdienen 55.000 bis 72.000 Euro, während traditionelle Rollen bei 48.000 bis 58.000 Euro stagnieren. Senior-Rollen mit Führungsverantwortung erreichen 75.000 bis 95.000 Euro, in Tech-Konzernen auch über 110.000 Euro. Freelance-Tagessätze liegen zwischen 600 und 1.200 Euro, abhängig von Spezialisierung und Kundenstamm. Positioniere dich mit zukunftsorientierten Skills im oberen Segment.

Weiterführende Lektüre:

Häufig gestellte Fragen

Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

In Deutschland sind 1–2 Seiten üblich. Bei 0–5 Jahren Erfahrung reicht meist eine Seite, wenn Sie Projekte und Kennzahlen fokussieren. Ab Senior-Level sind 2 Seiten vertretbar, wenn Sie Strategie, Führung, Budgets und mehrere Kommunikationsfelder (PR, intern, Content) sauber strukturieren.

In Deutschland ist ein Foto im CV weiterhin verbreitet und wird häufig erwartet, besonders in Corporate-Umfeldern. Nutzen Sie ein professionelles, neutrales Foto mit guter Ausleuchtung. Wenn Sie international (z. B. UK/US) bewerben, erstellen Sie zusätzlich eine Version ohne Foto, um landesspezifische Standards einzuhalten.

Wählen Sie KPIs, die Wirkung zeigen: Share of Voice, Earned-Reach, Anzahl/Qualität von Clippings (Tier-1-Medien), Newsletter-Öffnungs- und Klickraten, organischer Traffic, Engagement-Rate, Event-Teilnahmequote oder interne Read/Completion Rates. Wichtig ist ein Zeitraum und eine klare Zuordnung zu Ihrer Maßnahme.

Sie können mit anonymisierten Cases arbeiten: nennen Sie Branche, Ziel, Vorgehen, Kanäle und Ergebnisse, ohne interne Details zu verraten. Ergänzen Sie öffentliche Clippings, veröffentlichte Statements oder neutrale Artefakte (z. B. Template-Playbook-Ausschnitte). Holen Sie Freigaben ein und entfernen Sie vertrauliche Zahlen, wenn nötig.

Nutzen Sie die Begriffe aus der Ausschreibung und ergänzen Sie gängige Standards: Unternehmenskommunikation, Pressearbeit, Medienrelations, interne Kommunikation, Krisenkommunikation, Content-Strategie, Redaktionsplan, Media Monitoring und Stakeholder-Management. Platzieren Sie Keywords in Summary, Skills und bei passenden Projekten, nicht als reine Keyword-Wolke.

Trennen Sie die Bereiche über klare Unterpunkte pro Station: „PR/Media Relations“, „Interne Kommunikation“ und „Content/Owned Channels“. Pro Bereich 1–2 messbare Ergebnisse nennen. So versteht der Leser sofort Ihren Schwerpunkt. Wenn Sie generalistisch arbeiten, priorisieren Sie den Bereich, der zur Zielrolle passt.

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